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berufundfamilie-Scout: „Vereinbarkeit und Transformation - wenn eins ohne das andere geht"


berufundfamilie-Scout: „Vereinbarkeit und Transformation - wenn eins ohne das andere geht"

| Studien

audit berufundfamilie/ audit familiengerechte hochschule: Bedeutsames Steuerungstool und Erfolgsgarant für Transformationen

Mit dem audit berufundfamilie und dem audit familiengerechte hochschule, dem strategischen Managementinstrument zur Gestaltung der familien- und lebensphasenbewussten Personalpolitik, gelingt Transformation erfolgreich. Diese Erfahrung machten bzw. machen aktuell 85% der von uns jüngst befragten Vertreter*innen von Organisationen, die das Zertifikat zum audit tragen. Volle Zustimmung findet bei jeder*jedem Fünften (18,9%) gleichzeitig die Aussage „Das audit ist ein essenzieller Transformationstreiber.“. Insgesamt schreiben 80,9% dem Managementinstrument diese aktive Rolle zu.

Rund 1.000 Organisationen tragen derzeit das Zertifikat zum audit berufundfamilie oder audit familiengerechte hochschule. Von diesen nahmen 220 Vertreter*innen an der Online-Befragung „Vereinbarkeit und Transformation – wenn eins nicht ohne das andere geht“, die unter dem Dach des berufundfamilie Scouts lief, teil.

Ein tieferer Blick zeigt: Das audit berufundfamilie/ audit familiengerechte hochschule erfüllt wesentliche Aspekte gelingender Transformation* – und das hinsichtlich Strategie, Zielsetzung und Umsetzung:

Für 8 von 10 Befragten (84,1%) gewährleistet das audit, dass die Notwendigkeit der Veränderungen in der Organisation gut erklärt werden kann. Im Auditierungsprozess wird die Strategie der eigenen Vereinbarkeitspolitik offengelegt – wie 95,9% der Teilnehmenden meinen. Auch bzgl. der Umsetzung ist im audit Transparenz geboten: So stimmen ebenfalls 95,9% der Befragten der Aussage zu, dass das audit ein nachvollziehbares strukturelles Vorgehen ermöglicht und damit Verständnis für einhergehende Veränderungen schafft. Für 94,5% bestätigt sich, dass diese Veränderungen mit dem audit gezielt in mehreren Bereichen und auf unterschiedlichen Ebenen verfolgt werden – also von der Strategie bis hin zu konkreten familien- und lebensphasenbewussten Angeboten. Damit steht das Managementinstrument für mehr als Changes, nämlich Transformationen.

Das audit führt in allen acht betrachteten Handlungsfeldern zu zahlreichen und auch deutlich spürbaren Veränderungen und damit zu Bewegung in allen konstitutiven Dimensionen des Familien- und Lebensphasenbewusstseins – nämlich Dialog, Leistung und Kultur. Sowohl die meisten als auch die größten Veränderungen werden in den Handlungsfeldern Arbeitszeit (53,3% bzw. 49,5%), Information und Kommunikation (53,2% bzw. 41,8%) sowie Arbeitsort (51,4% bzw. 54,1%) wahrgenommen. In den Handlungsfeldern Information und Kommunikation sowie Führung, die wesentlich für die Verankerung des Themas Vereinbarkeit in den Organisationen sind, wird die Wirksamkeit der Maßnahmen geringer bemessen als die Anzahl der vorgenommenen Maßnahmen. Hier spiegelt sich erfahrungs- und erwartungsgemäß, dass in diesen kulturprägenden Bereichen vergleichsweise weniger Quick Wins zu erreichen sind. Insbesondere in diesen Handlungsfeldern heißt die Devise daher „auf Stringenz und Kontinuität setzen“.

Die bestehenden Bedarfe bzw. Ansprüche möglichst aller Zielgruppen werden im audit berücksichtigt, wie 94,5% der Befragten meinen. Gleichzeitig erweist sich das audit laut 93,2% als beteiligungsorientiertes Managementinstrument, das Mitgestaltungsmöglichkeiten eröffnet. Für 7 von 10 Befragten (70,4%) schafft das audit etwa einen Rahmen, in dem Beschäftigte die Personalpolitik aktiv mitgestalten können. Aus Sicht von 69,9% der Teilnehmenden werden Teams darin bestärkt, gemeinsam Lösungen für individuelle Vereinbarkeitswünsche zu finden. Zudem finden 75,8%, dass das audit den Austausch zwischen Führungskräften und Mitarbeitenden fördert – auch in Form von Aushandlungsprozessen, in denen passgenaue Vereinbarkeitslösungen gemeinsam ausgestaltet werden.

Dabei finden Faktoren wie Generationenmanagement, Geschlechtergerechtigkeit und Diversität oder Arbeit und Alter Berücksichtigung. Für 81,4% unterstützt das audit ein zielgerichtetes Handling von Veränderungen, die sich auf diese beziehen. Und auch die Vereinbarkeitsbedarfe von Führungskräften sind zentral im audit. 8 von 10 (79%) der Teilnehmenden meinen sogar, dass das audit Führungskräfte in ihrer Vorbildfunktion unterstützt, indem es auch deren Vereinbarkeit fördert

Keine erfolgreiche Transformation ohne ausreichende Befähigung der Beteiligten und ein gewisses Maß an Fehlerkultur. Hier leistet das audit sowohl Grundlagenarbeit als auch spezifische Hilfestellung:

Das audit fördert nach Ansicht von insgesamt 82,3% der Befragten die Durchlässigkeit der Organisation mit Informationen und somit die interne Kommunikation. Knapp die Hälfte der Befragten (49,9%) beobachtet, dass das audit Führungskräften hilft, ihre (neue) Rolle als Mentor*innen bzw. Coaches der Mitarbeitenden wahrzunehmen – und das, obwohl der Rollenwandel noch nicht in jeder Organisation gezielt verfolgt oder abgeschlossen ist.

Als wesentlich erweist sich die Schaffung der Funktion der audit-Projektleitung. 88,6% der Befragten meinen, dass dank dieser die familien-/ lebensphasenbewusste bzw. -gerechte Ausrichtung in der Organisation institutionalisiert wird. Doch auch der Blick über die Schulter darf nicht fehlen: 73,2% der Teilnehmenden schätzen, dass im audit durch die externe Begleitung (Auditor*innen) Strategie und Prozesse hinsichtlich der Vereinbarkeitspolitik fortlaufend gespiegelt werden. Das ist sicherlich auch ein Faktor, der Einfluss auf die Fehlerkultur hat. Immerhin 55,9% der Befragten meinen, dass das audit mittels des integrierten Reviews die Fehlerkultur stärkt. Zudem finden 84,6%, das audit regt an zum Ausprobieren von Neuem.

Die Umfrageergebnisse belegen: Das audit berufundfamilie/ audit familiengerechte hochschule ist als strategisches Managementinstrument für die Gestaltung einer familien- und lebensphasenbewussten Personalpolitik auch ein bedeutsames Steuerungstool für Transformationen.

Die Transformationskräfte des audit zeigen sich darin, dass es einen strukturellen Wandel innerhalb der Organisationen forciert und Veränderungen auf operativer Ebene vorantreibt. Entsprechend sind insgesamt 86,4% der Vertreter*innen zertifizierter Unternehmen, Institutionen und Hochschulen auch der Ansicht, das audit ist ein wichtiges Instrument zur nachhaltigen Organisationsentwicklung. Wesentlich dafür ist auch, dass die Transformationen mit dem audit erfolgreich gelingen – und ganzheitliche Effekte nach sich ziehen. Dazu zählt, dass das audit zu einer größeren Zufriedenheit der Beschäftigten beiträgt. 84,5% der Befragten beobachten dies. Für insgesamt 93,6% stärkt das audit die Arbeitgeberattraktivität bzw. erhöht diese. 50,9% sehen die positiven Effekte auf die Employer Attractiveness sogar voll erfüllt.

Unter dem Dach berufundfamilie Scout führte die berufundfamilie Service GmbH vom 05.12.2022 bis 17.01.2023 die Online-Kurzumfrage „Vereinbarkeit und Transformation – wenn eins nicht ohne das andere geht durch. 220 Vertreter*innen von Unternehmen, Institutionen und Hochschulen, die aktuell das Zertifikat zum audit berufundfamilie bzw. audit familiengerechte hochschule tragen, nahmen teil – 53,6% aus Unternehmen, 36,4% aus Institutionen und 10% aus Hochschulen.

Die Präsentation zum berufundfamilie Scout „Vereinbarkeit und Transformation – wenn eins nicht ohne das andere geht“ ist hier aufrufbar.